Die Behandlung von Unfruchtbarkeit bietet heute immer umfassendere Methoden, die die Chance auf eine Schwangerschaft deutlich erhöhen können. Eine davon ist die Hysteroskopie – ein gynäkologischer Eingriff, der eine detaillierte Untersuchung der Gebärmutterhöhle und zugleich die Behandlung von Problemen ermöglicht, die einer natürlichen Empfängnis oder einer erfolgreichen IVF im Wege stehen können.
In der ReproGenesis-Klinik in Brünn bieten wir die Hysteroskopie neu als Bestandteil einer umfassenden Behandlung von Unfruchtbarkeit an. Mit Dr. Larysa Datsiuk haben wir darüber gesprochen, wann eine Hysteroskopie geeignet ist, wie sie abläuft und warum sie bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit wesentlich helfen kann.
Die Hysteroskopie ist ein minimalinvasiver gynäkologischer Eingriff, bei dem wir die Gebärmutterhöhle mithilfe einer sehr dünnen Optik – des Hysteroskops – untersuchen. Dadurch sieht die Ärztin oder der Arzt die Gebärmutter „von innen“ und kann auch kleine Veränderungen erkennen, die bei einer üblichen Ultraschalluntersuchung möglicherweise nicht sichtbar sind.
Ein großer Vorteil besteht darin, dass die Hysteroskopie nicht nur der Diagnostik dient. Wenn wir während der Untersuchung ein Problem entdecken, beispielsweise einen Polypen, können wir ihn häufig im Rahmen desselben Eingriffs entfernen.
Die Gebärmutterhöhle spielt bei der Einnistung des Embryos eine entscheidende Rolle. Veränderungen oder ungünstige Bedingungen in diesem Bereich können sowohl die Empfängnis als auch die eigentliche Implantation des Embryos erschweren.
Die Hysteroskopie bei der Behandlung von Unfruchtbarkeit hilft, Ursachen aufzudecken, die die Chance auf eine Schwangerschaft verringern oder zu wiederholten erfolglosen IVF-Versuchen führen können. Am häufigsten handelt es sich um Gebärmutterpolypen, Verwachsungen, angeborene Fehlbildungen der Gebärmutter oder Myome, die die Gebärmutterhöhle verformen.
Gerade die Entfernung dieser Hindernisse kann die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft deutlich erhöhen.
Eine Hysteroskopie eignet sich beispielsweise für Frauen, bei denen über längere Zeit keine Schwangerschaft eintritt, nach wiederholt erfolglosen IVF-Zyklen, bei Verdacht auf Auffälligkeiten der Gebärmutter, bei unregelmäßigen Blutungen oder anderen gynäkologischen Beschwerden.
Eine Hysteroskopie wird nicht routinemäßig durchgeführt, sondern erst nach Abwägung aller Möglichkeiten.
Die Patientin kommt zu einem zuvor vereinbarten Termin in die Klinik. Der Eingriff wird in der Regel unter einer kurzen Vollnarkose durchgeführt, weshalb die Patientin nüchtern kommen muss. Eine Vollnarkose ist jedoch keine Voraussetzung – nach Absprache kann der Eingriff auch ohne sie erfolgen.
Anschließend führt die Ärztin oder der Arzt ein dünnes Hysteroskop durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutterhöhle ein. Die eigentliche Untersuchung dauert normalerweise nur wenige Minuten. Dabei werden das Erscheinungsbild der Gebärmutterhöhle, der Gebärmutterschleimhaut und der Eileiteröffnungen beurteilt. Werden Abweichungen oder krankhafte Veränderungen festgestellt, können sie in den meisten Fällen während desselben Eingriffs entfernt werden.
Das ist eine sehr häufige Frage von Patientinnen. Es besteht kein Grund zur Sorge. Dank der Narkose verspürt die Patientin keine Schmerzen. Unser Ziel ist es, den gesamten Ablauf für die Frauen so angenehm wie möglich und ohne unnötigen Stress zu gestalten.
In den meisten Fällen sehr schnell. Wir empfehlen für einige Tage etwas mehr Schonung, die Erholungszeit ist jedoch meist kurz.
Ja, in vielen Fällen kann sie das. Wenn wir ein Hindernis in der Gebärmutterhöhle entfernen oder die Bedingungen für die Implantation des Embryos verbessern, erhöhen wir dadurch die Chance auf eine erfolgreiche Einnistung.
Die Hysteroskopie gilt heute als wichtiger Bestandteil der modernen Reproduktionsmedizin, insbesondere bei Patientinnen mit wiederholt erfolglosen Versuchen, schwanger zu werden.
Jeder Fall ist selbstverständlich individuell, doch eine richtig geplante Hysteroskopie kann ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur ersehnten Schwangerschaft sein.
Ein großer Vorteil ist der umfassende Ansatz. In der ReproGenesis-Klinik können wir die Ergebnisse der Hysteroskopie unmittelbar mit dem weiteren Behandlungsplan verknüpfen. Die Patientin muss die Untersuchungen daher nicht an verschiedenen Einrichtungen absolvieren, und der gesamte Prozess ist schneller, effizienter und angenehmer. Außerdem verfügen wir über Erfahrung mit Patientinnen, die wegen Unfruchtbarkeit behandelt werden, und wissen daher genau, worauf bei der Untersuchung aus Sicht der Reproduktionsmedizin zu achten ist.
Die Hysteroskopie ist eine sehr effektive Methode, die verborgene Ursachen der Unfruchtbarkeit aufdecken und die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft erhöhen kann. Unsere Klinik bietet die Hysteroskopie nun als Bestandteil einer umfassenden Betreuung von Frauen an, die ihre Fruchtbarkeit aktiv angehen und die Erfolgschance der Behandlung erhöhen möchten.
Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer ReproGenesis-Klinik. Unser Spezialistenteam empfiehlt Ihnen das am besten geeignete Vorgehen und hilft Ihnen, den Weg zu einer erfolgreichen Schwangerschaft zu finden.
Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der Hysteroskopie und der Behandlung von Unfruchtbarkeit.