Unsere Klinik bietet eine umfassende Diagnostik der weiblichen Fruchtbarkeit an, die hilft, die Ursache der Unfruchtbarkeit zu ermitteln und das am besten geeignete Behandlungsverfahren zu wählen.
Die weibliche Fruchtbarkeit kann durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst werden – von hormonellem Ungleichgewicht, Endometriose, genetischen Störungen und Verwachsungen der Eileiter nach Entzündungen bis hin zu Immunreaktionen, bei denen der Körper der Frau Antikörper gegen die Spermien des Partners bildet.
Mit zunehmendem Alter nimmt auch die natürliche Fähigkeit einer Frau, schwanger zu werden, ab. Nach dem 35. Lebensjahr sinken Qualität und Anzahl der Eizellen, und nach dem 40. Lebensjahr ist die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Schwangerschaft deutlich eingeschränkt. Eine altersbedingte Störung der Eizellreifung gehört daher zu den häufigsten Ursachen weiblicher Unfruchtbarkeit.
Nach einer gründlichen Untersuchung stellen wir die Ursache der Beschwerden fest und empfehlen eine Behandlung, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist – sei es in Form einer Hormontherapie oder mithilfe von Methoden der assistierten Reproduktion.
Eine grundlegende diagnostische Untersuchung, bei der der Zustand der Gebärmutter und der Eierstöcke beurteilt wird. Der Ultraschall ermöglicht die Darstellung von Form und Größe der Gebärmutter, das Erkennen von Myomen, die Beurteilung der Gebärmutterschleimhaut sowie die Kontrolle des Follikelwachstums. Die Untersuchung hilft außerdem, Zysten oder Endometrioseherde zu erkennen.
Eine Undurchgängigkeit der Eileiter ist eine häufige Ursache weiblicher Unfruchtbarkeit, insbesondere nach durchgemachten Entzündungen oder Operationen. Die Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit erfolgt mithilfe von Ultraschall und einem schaumförmigen Kontrastmittel. Dieser Eingriff ermöglicht festzustellen, ob die Eileiter den natürlichen Durchtritt der Eizelle nach dem Eisprung ermöglichen.
Die hormonelle Untersuchung ist einer der grundlegenden Schritte bei der Abklärung von Ursachen für Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Eine wichtige Untersuchung ist die Bestimmung des Anti-Müller-Hormons (AMH), das Auskunft über die Eizellreserve in den Eierstöcken gibt und dem Arzt hilft, die Reaktion des Organismus auf eine hormonelle Behandlung einzuschätzen.
In einigen Fällen wird auch eine erweiterte hormonelle Blutuntersuchung durchgeführt, bei der die Spiegel der Hormone FSH und LH kontrolliert werden, die die Eizellreifung und den Eisprung beeinflussen. Diese Blutabnahmen erfolgen in der Regel zu Beginn des Menstruationszyklus, also am 1.–3. Tag.
Die Bestimmung von AMH sowie weiterer Hormone wie Prolaktin oder Schilddrüsenhormone (TSH und fT4) kann an jedem Tag des Menstruationszyklus erfolgen.
Ziel der genetischen Untersuchung ist es, angeborene chromosomale Abweichungen zu erkennen, die eine Schwangerschaft verhindern oder wiederholte Fehlgeburten verursachen können. Eine Karyotypuntersuchung wird insbesondere Frauen nach wiederholt erfolglosen IVF-Zyklen, spontanen Fehlgeburten oder in Fällen empfohlen, in denen sich Embryonen nicht weiterentwickeln.
Das Immunsystem kann bei Unfruchtbarkeit eine bedeutende Rolle spielen. Bei manchen Frauen bildet der Körper Antikörper gegen Spermien, Eizellen oder Embryonen.
Immunologische Tests helfen, diese Antikörper nachzuweisen und zu beurteilen, ob eine Immunreaktion die Einnistung des Embryos verhindert.
Die Untersuchung wird insbesondere Frauen empfohlen, bei denen wiederholte Embryotransfers qualitativ guter Embryonen nicht zu einer erfolgreichen Schwangerschaft geführt haben.
Wenn Sie seit mehr als 12 Monaten versuchen, schwanger zu werden, oder seit 6 Monaten, wenn Sie älter als 35 Jahre sind, empfehlen wir, einen Termin zur Fruchtbarkeitsuntersuchung zu vereinbaren.
Die meisten Untersuchungen sind schmerzfrei. Leichte Beschwerden können bei der Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit auftreten, diese dauert jedoch nicht lange und kann ambulant durchgeführt werden.
In diesem Fall erweitern wir die Diagnostik um eine Untersuchung des Partners und spezialisierte Tests. In vielen Fällen kann die Fruchtbarkeit durch eine geeignete Behandlung oder assistierte Reproduktion unterstützt werden.
Das hängt von der konkreten Art der Untersuchung und der ärztlichen Indikation ab. Grundlegende Untersuchungen werden häufig teilweise übernommen, während weiterführende Tests Selbstzahlerleistungen sein können.
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