Die CD138-Untersuchung weist eine chronische Entzündung der Gebärmutterschleimhaut nach, die die Chancen auf eine Schwangerschaft verringern kann. Sie wird insbesondere bei wiederholten erfolglosen Embryotransfers, Fehlgeburten und ungeklärter Unfruchtbarkeit eingesetzt.
Sein Vorhandensein in der Gebärmutterschleimhaut ist ein wichtiger Hinweis auf eine sogenannte chronische Endometritis – eine langfristige, häufig asymptomatische Entzündung des Endometriums, die die Chance auf eine Einnistung des Embryos verringern und das Risiko einer frühen Fehlgeburt erhöhen kann.
Die Untersuchung von CD 138 hilft wesentlich bei der Diagnostik der Ursachen wiederholt erfolgloser Embryotransfers, Fehlgeburten oder unerklärter Infertilität.
Die Untersuchung wird ambulant durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.
Probenentnahme - Der Arzt entnimmt mit einem feinen Katheter eine kleine Probe der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Der Eingriff ist schnell und erfordert keine Anästhesie..
Laborverarbeitung - Das entnommene Gewebe wird im Labor mit einem Antikörper gegen CD 138 angefärbt, wodurch die Plasmazellen unter dem Mikroskop sichtbar hervorgehoben werden.
Auswertung durch den Pathologen - Der Pathologe zählt die Anzahl der CD-138-positiven Zellen und beurteilt, ob eine chronische Endometritis vorliegt.
Wenn die Diagnose bestätigt wird, umfasst die Behandlung meist:
CD 138 ist ein Oberflächenprotein, das sich auf Plasmazellen befindet. Sein vermehrtes Auftreten in der Gebärmutterschleimhaut weist auf eine chronische Entzündung hin – eine Endometritis.
Die Entzündung stört das Umfeld der Gebärmutterschleimhaut und kann die korrekte Einnistung des Embryos verhindern oder frühe Fehlgeburten verursachen.
Der Eingriff ist schonend und wird ambulant ohne Anästhesie durchgeführt. Die meisten Frauen verspüren lediglich ein leichtes Druckgefühl.
Der Arzt empfiehlt eine gezielte antibiotische Behandlung und anschließend eine Kontrolluntersuchung, um die Ausheilung zu überprüfen.
Studien bestätigen, dass sich die Implantationserfolgsrate erhöht und das Risiko früher Fehlgeburten sinkt, wenn die chronische Entzündung des Endometriums erfolgreich beseitigt wird.
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