Embryomonitoring

Embryomonitoring ist eine fortschrittliche Technologie, die die Kultivierung von Embryonen in einem speziellen Inkubator mit integrierter Kamera ermöglicht. Diese überwacht ihre Entwicklung kontinuierlich. Dadurch können Embryologen die Qualität der Embryonen detailliert beurteilen und für den Transfer in die Gebärmutter den Embryo mit der höchsten Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft auswählen.

Embryomonitoring

Embryomonitoring (Time-lapse-Monitoring)

Nach der Befruchtung mittels ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) werden die Eizellen in eine spezielle Kulturschale und anschließend in einen sogenannten Time-lapse-Inkubator mit integrierter Kamera gelegt. Diese nimmt in regelmäßigen Abständen Bilder der sich entwickelnden Embryonen auf. So können Embryologen die einzelnen Phasen der Zellteilung in Echtzeit kontinuierlich beobachten, ohne die Kulturschale aus dem Inkubator entnehmen zu müssen.

Die gewonnenen Bilder und Daten werden anschließend von einer spezialisierten Software ausgewertet, die Embryologen dabei unterstützt, die Qualität der Embryonen sowie ihre Fähigkeit zur weiteren korrekten Entwicklung besser zu beurteilen. Auf Grundlage dieser Informationen können Embryologen die am besten geeigneten Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter (Embryotransfer) oder für das Einfrieren (Kryokonservierung) auswählen, was zur Erhöhung der Erfolgschancen der Behandlung beitragen kann.

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Vorteile des Embryomonitorings

1.

Ungestörte Kultivierung der Embryonen – Bei der herkömmlichen Kultivierung müssen Embryonen zur regelmäßigen Beurteilung ihrer Qualität wiederholt aus dem Inkubator entnommen werden. Dies kann zu Schwankungen der Temperatur und anderer Kulturbedingungen führen. Embryomonitoring ermöglicht es, die Entwicklung der Embryonen kontinuierlich direkt im Inkubator zu beobachten, ohne dass eine Manipulation erforderlich ist, und so eine stabilere Umgebung für ihre Entwicklung zu gewährleisten.

2.

Auswahl der Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter – Dank der detaillierten Beobachtung der Embryonalentwicklung können Embryologen die Qualität der Embryonen besser beurteilen. Bewertet wird nicht nur die Morphologie, also das Aussehen des Embryos, sondern auch der zeitliche Verlauf seiner Entwicklung – etwa die Geschwindigkeit der Zellteilung oder die korrekte Abfolge der einzelnen Entwicklungsphasen. Diese Informationen helfen dabei, den Embryo mit dem höchsten Potenzial für eine erfolgreiche Einnistung und Schwangerschaft auszuwählen.

3.

Erkennung von Abweichungen – Embryomonitoring ermöglicht es, Abweichungen zu erkennen, die die Entwicklung des Embryos negativ beeinflussen können. Dazu gehören beispielsweise Unregelmäßigkeiten bei der Zellteilung, eine verlangsamte Zellteilung oder das Auftreten mehrkerniger Zellen. Abweichungen von der Norm verringern im Allgemeinen die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Implantation, also der Einnistung in der Gebärmutter, und können bis zum Entwicklungsstillstand des Embryos führen. In einigen Fällen können sie auch mit der Entwicklung genetischer Auffälligkeiten beim Fötus verbunden sein. Embryomonitoring erhöht somit die Chance, ein Problem frühzeitig zu erkennen und einen solchen Embryo aus der Auswahl für den Embryotransfer oder die Kryokonservierung auszuschließen.

Embryomonitoring

1. Kombination aus Inkubator und Monitoring der Embryonalentwicklung:

Der MIRI TL 12 ist mit einem integrierten Time-lapse-Monitoringsystem ausgestattet. Das bedeutet, dass Embryonen beobachtet werden können, ohne sie aus dem Inkubator entnehmen zu müssen. Dieser Inkubator bietet eine kontinuierliche Aufzeichnung und verfügt über hochwertige Kameras, die in regelmäßigen Abständen, üblicherweise alle 5–10 Minuten, Bilder der Embryonen aufnehmen. Die Kameras befinden sich im Inneren des Inkubators und fokussieren jedes Embryo individuell.

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2. Optimierte Bedingungen für die Embryonalentwicklung

Der Inkubator ist mit fortschrittlichen Technologien ausgestattet, die eine stabile und optimale Umgebung für die Entwicklung der Embryonen gewährleisten. Er verfügt über eine Regulierung von Temperatur, Feuchtigkeit, pH-Wert und Konzentration der Kulturgase, die für den Stoffwechsel und die korrekte Entwicklung der Embryonen entscheidend sind.

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3. Hocheffizientes Embryomanagement

Dieser Inkubator ermöglicht die gleichzeitige Überwachung von bis zu 12 Kulturschalen mit Embryonen, wobei in jede Kulturschale bis zu 14 befruchtete Eizellen eingebracht werden können.

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Donation coordinator

Mgr. Hana Ströer

IVF-Koordinatorin

Hlinky 144, 603 00 Brno, CZ

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